Die UWG ist keine Partei – und genau das ist ihre Stärke.
Die Unabhängige Wählergemeinschaft Ammerland ist ein Zusammenschluss von Gemeindemitgliedern, die auf kommunaler Ebene Politik für ihre eigene Gemeinde machen wollen. Nicht Parteipolitik, sondern Bürgerpolitik ist der Grundsatz der UWG.
Kommunalpolitik soll so gestaltet werden, dass ihr Sinn erkennbar ist, ihr Nutzen spürbar wird und Abläufe für die Menschen durchschaubar bleiben.
Entscheidungen sollen nicht von abstrakten Parteistrukturen bestimmt werden, sondern vom Bedarf in Wiefelstede.
Wofür die UWG in der Gemeinde eintritt
Gemeindeentwicklung und Bauplanung
Die UWG will Wohn- und Lebensraum schaffen, ohne unnötig Fläche zu verbrauchen. Das klassische Einfamilienhaus hat weiter seinen Platz, zugleich braucht die Gemeinde aber auch neue Wohnformen wie Reihen- und Mehrfamilienhäuser sowie generationenübergreifendes Wohnen.
Lückenbebauung, kleinere Grundstücke und eine behutsame Eigenentwicklung in den Bauerschaften gehören ebenso dazu wie rechtzeitig ausgewiesene Flächen für Gewerbeansiedlung.
Straße und Verkehr
Gemeindestraßen müssen langfristig saniert und an heutige Anforderungen angepasst werden. Gleichzeitig sieht die UWG den Radverkehr als Zukunftsthema: Radwege sollen in Qualität und Breite mitwachsen.
Seniorenfreundliche Gehwege, Absenkungen an Kreuzungen, Lademöglichkeiten für E-Mobilität, eine Anbindung aller Ortschaften an den Nahverkehr und ein möglicher Bürgerbus ergänzen diese Linie.
Wirtschaftsförderung und Fremdenverkehr
Handel, Handwerk und Gewerbe sind unverzichtbar. Größere Ansiedlungen sollen in der Nähe vorhandener Autobahnen entstehen, kleinere Betriebe brauchen aber weiterhin Entwicklungsmöglichkeiten in den Orten.
Für die Ortskerne fordert die UWG Konzepte, die Leben in bestehende Strukturen bringen. Gleichzeitig bietet Wiefelstede gute Voraussetzungen für einen sanften Tourismus mit Ferienwohnungen, Wander- und Reitwegen sowie Freizeitanlagen.
Umwelt
Die typische Landschaft in und um Wiefelstede soll erhalten bleiben. Umweltpolitik ist für die UWG kein Zusatzthema, sondern fester Bestandteil einer verantwortlichen Bauleitplanung.
Dazu gehören umweltverträgliche und bezahlbare Entsorgung, ortsnahe Sammelstellen in den Bauerschaften sowie praktikable Lösungen für kleinere und mittlere Betriebe.
Finanzen und Personal
Verwaltung kostet Geld, darf aber nicht zum Selbstzweck werden. Die UWG will den Personalbestand auf einem Niveau halten, das für Gemeinde und Bürgerschaft vertretbar bleibt.
Gleichzeitig sollen Gebühren, Abgaben und Pro-Kopf-Verschuldung in einem überschaubaren Rahmen bleiben, damit Lebensqualität nicht durch hohe Belastungen geschmälert wird.
Soziales und Familie
Familien und Wohngemeinschaften bilden den Kern der Gemeinde. Die UWG setzt sich für ein familienfreundliches Bewusstsein, altersgerechte Spiel- und Bolzplätze sowie ein ausreichendes Angebot an Seniorenwohnungen mit betreutem Wohnen ein.
Ebenso wichtig ist aus Sicht der UWG die Integration von Aussiedlern und Asylbewerbern durch dezentrale Unterbringung.
Schule und Kultur
Gute Grundschulen, eine verlässliche Entwicklung der Oberschule und bessere digitale Ausstattung gehören für die UWG zu den großen Zukunftsthemen der Gemeinde.
Zugleich sollen heimatliche Sprache, Brauchtum, kulturelle Einrichtungen und die Vereinslandschaft gefördert werden. Besonders wichtig ist der UWG, junge Menschen in diese Arbeit einzubinden.
Sport und Jugend
Jugendliche sollen in der Gemeinde Möglichkeiten haben, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich sportlich zu betätigen. Die UWG setzt daher auf die Stärkung der Jugendarbeit in Vereinen, die Förderung von Sportstätten und die Erhaltung der kostenfreien Nutzung.
Ergänzend sollen freie Jugendarbeit und bedarfsorientierte Sportangebote für alle Altersgruppen ausgebaut werden.
Feuerwehr
Die ehrenamtlichen Feuerwehren leisten aus Sicht der UWG großartige Arbeit. Wachsende Wohn- und Gewerbegebiete, Schwerverkehr und neue Alarmordnungen verlangen jedoch nach verlässlicher Ausstattung und langfristiger Planung.
Der Feuerwehrbedarfsplan soll deshalb mit Vorrang umgesetzt werden – im Einvernehmen mit Gemeindebrandmeister und Ortsbrandmeistern, aber mit realistischer finanzieller Taktung.